Die Geschichte des Netzwerkes
In zahlreichen Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größe wird heute mit Netzwerken gearbeitet. Während die Netzwerke heute zu einer Selbstverständlichkeit der Technikbranche gehören, waren sie zu den Anfängen der Computer kaum denkbar gewesen. Immerhin war die Technik für die Arbeit mit Netzwerken nicht ausgelegt. Erst mit der Einführung des Dialogbetriebes über Terminals kam es zu einem gewissen Umbruch. Immerhin ging mit der neuen Betriebsform die Idee einher, mehrere Rechner miteinander zu vernetzen. Doch der Weg bis zum ersten Netzwerk gestaltete sich vergleichsweise schwierig. Zum ersten Netzwerk führte schließlich ein Aspekt, der keinesfalls der Technik zugesprochen werden kann. Erst mit der wachsenden atomaren Bedrohung, die während des kalten Krieges allgegenwärtig war, suchte man nach neuen Möglichkeiten. Vor allem die USA hatte Angst vor einem Informationsstillstand infolge einer Atombombe. Aus diesem Grund begann ein Forschungsteam im Jahr 1969 mit der Entwicklung des ersten Netzwerkes. Dieses Netz sollte zunächst ausschließlich aus vier Computern bestehen. Diese befanden sich an vier Universitäten der USA. Da das Forschungsteam unter der Leitung der ARPA stand, erhielt das erste Netzwerk, das je geschaffen wurde, den Namen ARPANet. Mit diesem präsentierte sich der erste Vorläufer des heutigen Internets.Durch die Anwendung des ARPANet wurden auf allen vier Computern die gleichen Informationen zur Verfügung gestellt. Sollte also ein Netz aufgrund eines Anschlages zusammenbrechen, konnte ein anderes die gewünschten Informationen liefern. Mit dem ersten Netzwerk ergaben sich zwei entscheidende Vorteile. Zum einen war es möglich, dass Computerausfälle durch entsprechende Alternativen ersetzt werden konnten und zum anderen war es vollkommen gleichgültig, mit welchem Comuter verschiedene Daten ausgetauscht wurden. Nachdem das erste Netzwerk der Welt entwickelt wurde, erreichten die technischen Arbeiten eine neue Geschwindigkeit. So arbeitete man immer intensiver an neuen Netzwerken. Dadurch wurde schnell die Idee geboren, Möglichkeiten für den Datenaustausch zu entwickeln. Bereits zwei Jahre nach der Entwicklung des ARPANet wurden 40 Computer in einem Netzwerk miteinander verbunden.
Verschiedene Basistypen der Netzwerke
Netzwerke werden in Unternehmen immer wichtiger. Durch sie können Arbeitsabläufe erleichtert und die unternehmensinterne Kommunikation aufgebessert werden. Heute kommen in Unternehmen verschiedene Netzwerke zum Einsatz, die sich an verschiedenen Kriterien orientieren. Aufgrund der unterschiedlichen Netzwerkarten wird heute zwischen verschiedenen Basistypen differenziert. Zu den bekanntesten Typen gehört das Kettennetzwerk. Es lässt sich vergleichsweise einfach umsetzen. Es setzt sich aus mehreren, hintereinander gesetzten Knoten zusammen. Die Informationen bewegen sich innerhalb dieser Kette und können auch ausschließlich in Verbindung mit dieser ausgetauscht werden. Ein wenig komplexer ist das Stern- oder Knotennetzwerk. Es umfasst einen zentralen Knoten. Um diesen gruppieren sich weitere Knoten, die dem Netzwerk zugesprochen werden müssen. Alle Informationen können innerhalb der vorhandenen Knoten transportiert und übermittelt werden. br>Das All-channel-Netzwerk ist ein weiterer Basistyp. Bei diesem werden alle Knoten untereinander verbunden. Dieses Netzwerk bietet sich für vergleichsweise große Unternehmen an. Bei diesem Netzwerk können sämtliche Informationen über beliebige Wege weitergeleitet werden. Auch wenn die Einrichtung dieses Basistyps an und für sich sehr komplex ist, ermöglicht dieses einen reibungslosen Ablauf in Unternehmen, wodurch es immer häufiger eingesetzt wird. Alle Basistypen der Netzwerke können individuell angepasst und auf diesem Weg auf die Bedürfnisse der Unternehmen abgestimmt werden. Die genauen Eigenschaften der Netzwerke werden durch mehrere Faktoren beeinflusst. An erster Stelle handelt es sich dabei sicherlich um das Unternehmen, das es verwendet. So muss es immer so gestaltet sein, dass es den Anforderungen eines Betriebes gerecht werden kann. Infolge dessen lassen sich entsprechende Anpassungen auch nachträglich durchführen. Ein weiteres Kriterium, das bei der Gestaltung der Netzwerke beachtet werden muss, sind die Abläufe zwischen den Mitarbeitern. Es gibt in einem Unternehmen immer einzelne Ebenen, die besonders eng zusammenarbeiten müssen. Diese Ebenen müssen durch ein Netzwerk ideal miteinander verbunden sein, sodass sich die Abläufe möglichst optimal gestaltet. Des Weiteren nimmt die Unternehmenskommunikation auf die Gestaltung eines Netzwerkes Einfluss.